Unser Ostergruß – Hoffnung, die trägt. Leben, das bleibt.
(1. Petrus 1, 3-4)
Von Jürgen Schuh, Geschäftsleitung
Ostern ist mehr als ein Fest im Kalender.
Es ist der Wendepunkt der Geschichte und Einladung, neu über Hoffnung nachzudenken.
Eine YouGov-Befragung aus dem März 2025 zeigt: Während 63 % der Menschen in Deutschland Weihnachten als das schönere Fest empfinden, sagen das nur 20 % über Ostern.
Das überrascht kaum. Weihnachten ist emotional unmittelbar zugänglich: Licht, Familie, Geborgenheit, Geschenke. Ostern dagegen ist anspruchsvoller, es erzählt von Leid, Verlust, Warten und erst dann von Auferstehung und neuem Leben.
Aber gerade darin liegt seine Tiefe. Ostern ist das eigentliche Hoffnungsfest. Denn die österliche Hoffnung blendet Dunkelheit nicht aus, sie geht durch sie hindurch. Denn eines verbindet uns als Menschen, unabhängig von Herkunft, Überzeugung oder Glauben: Wir brauchen Hoffnung, ohne sie fehlt Perspektive.
Gleichzeitig erleben wir, wie zerbrechlich sie sein kann. Sie hängt oft an Umständen und Sicherheiten, die sich jederzeit verändern.
In den letzten Monaten habe ich viele Gespräche geführt, auch im eigenen Team, in denen genau das spürbar war: Die Frage, worauf können wir uns noch verlassen, was trägt wirklich, wenn Dinge ins Wanken geraten? Ostern gibt darauf eine klare, aber auch herausfordernde Antwort.
Als Christen glauben wir, dass unsere Hoffnung nicht nur auf dem gegründet ist, was wir sehen oder beeinflussen. Sie hat ihren Ursprung in einem Ereignis, das alles verändert hat, im Tod und in der Auferstehung Jesu Christi.
Diese Hoffnung ist mehr als Optimismus. Sie ist nicht abhängig von der aktuellen Lage und sie bleibt.
Sie gründet nicht in dem, was wir leisten können, sondern in dem, was bereits geschehen ist.
Die Bibel nennt das „lebendige Hoffnung“ – eine Hoffnung, die nicht nur gedacht, sondern erlebt werden kann. Sie beginnt oft leise, als Gedanke, inneres Bild oder vorsichtige Annahme, dass es mehr gibt als das, was wir sehen.
Vielleicht genau dort, wo wir aufhören, alles selbst tragen zu müssen.
Und daraus wächst etwas Tieferes: Vertrauen, innere Ruhe und eine neue Perspektive.
Wir erleben das auch in unserem Arbeitsalltag, als Mitarbeitende der ECKD. In einer zunehmend komplexen Welt tragen nicht nur Systeme und Prozesse. Es sind Werte, Vertrauen und die Frage nach dem Fundament.
Als Unternehmen sehen wir unsere Aufgabe nicht nur in funktionierenden IT-Lösungen, sondern darin, Menschen und Organisationen zu unterstützen, die aus dieser Hoffnung wirken.
Unser Leitgedanke „IT.Menschlich“ beschreibt genau das: Wir kümmern uns um die Technik, damit Raum entsteht für das, was zählt, den Menschen.
Denn entscheidend bleibt, die Grundlage von Hoffnung, Orientierung und Zukunft liegt nicht in Systemen, sondern darin, dass Gott gehandelt hat.
Vielleicht ist dieses Osterfest ein Moment, innezuhalten und dieser Hoffnung neu zu begegnen, ganz unabhängig davon, wo Sie gerade stehen.
Wir wünschen Ihnen, unseren Kunden, Partnern und Freunden ein gesegnetes Osterfest mit Zuversicht, mit Gedanken, die weiten – und mit der Erfahrung, dass echte Hoffnung Bestand hat.
Eine Hoffnung, die trägt. Ein Leben, das bleibt.

















































