Kirchliches Finanzmanagementsystem

Finanzmanagement,
das Kirche versteht.

Kassengemeinschaften, Rechtsträger, Selbstabschließer: ITM.KFM X ist von diesen Strukturen aus entwickelt, nicht nachträglich daran angepasst. Ob Sie am Anfang Ihrer Transformation stehen, mitten in der Umstellung sind oder Ihr Rechnungswesen unverändert lassen wollen – wir begleiten Sie an der Stelle, an der Sie gerade stehen, mit der gesamten Produktwelt der ECKD im kirchlichen Finanzwesen.

Kassengemeinschaft Rechtsträger Selbstabschließer Einheitskasse Arbeitsgebiete Innovative Technologie Daten in Deutschland

Was bewegt Sie gerade?

Drei Themen, mit denen Finanzleitungen
gerade auf uns zukommen.

Sie müssen nicht wissen, welches Produkt Sie brauchen, um mit uns zu sprechen. Meistens beginnt es mit einer Frage aus dem Alltag – und die Antwort betrifft dann mehrere Bereiche gleichzeitig.

Transformation

Von der Kameralistik in die Doppik

Die Umstellung macht vielen Sorgen: Was wird aus den Altdaten, wie finden sich die Mitarbeitenden in neuen Begriffen zurecht? Genau dort setzen wir an – mit automatisierten Verfahren für die Datenübernahme und mit Begrifflichkeiten, die Ihre Anwender kennen. Den Zeitpunkt gibt Ihr Haushaltsjahr vor: unterjährig umzustellen ist aufwändig, deshalb planen wir gemeinsam auf einen Jahreswechsel hin.

Strukturen

Rechtsträger und Umorganisation

Kirchenkreise und Dekanate werden zusammengelegt, Einrichtungen wechseln die Trägerschaft. Was buchhalterisch daraus folgt, ist selten trivial – und in ITM.KFM X als Struktur abgebildet, nicht als Sonderfall.

Pflichten

E-Rechnung

Der Empfang ist seit 2025 Pflicht, die Ausstellung folgt 2027 und 2028. Die Frage ist weniger, ob die Software es kann, sondern wie Ihre Prozesse und Vorsysteme mitziehen.

So verstehen wir Finanzwesen

Von der Strategie zur Software.

Am Anfang steht keine Softwarefrage, sondern eine strategische: Wie soll künftig berichtet werden, wie wird Vermögen gesteuert, wie entsteht Transparenz in den Finanzzahlen? Erst daraus ergibt sich, ob ein Wechsel des Rechnungsstils sinnvoll ist – und dieser Wechsel will beschlossen sein – in der Synode ebenso wie in den Gremien einer (Erz-)Diözese.

Die folgende Reihenfolge beschreibt die Priorität der Fragen – nicht, dass sie streng nacheinander beantwortet werden müssen.

01

Die strategische Entscheidung

Wie soll künftig berichtet werden? Wie wird Vermögen gesteuert? Daraus folgt Konkretes: ob konsolidiert wird, ob eine Vermögensübersicht auf der übergeordneten Ebene entsteht, ob Kirchenkreise oder Dekanate untereinander vergleichbar werden. Das entscheiden Landeskirche oder (Erz-)Diözese, nicht ein Softwareanbieter.

02

Der Rechnungsstil

Aus der Strategie folgt gegebenenfalls der Wechsel des Rechnungsstils. Er verändert das Haushaltsrecht und muss deshalb von den zuständigen Gremien beschlossen werden – ein eigener Weg mit eigenem Zeitplan.

03

Die Software

Erst jetzt stellt sich die Frage, ob das vorhandene System trägt oder ein neues gebraucht wird. Diese Entscheidung darf die beiden vorherigen nicht unter Zeitdruck setzen.

Wir führen die Fäden zusammen. Diese drei Entscheidungen laufen selten synchron: Die Strategie reift in Gremien, der Beschluss braucht seine Zeit, und die Verwaltung muss täglich weiterarbeiten. Genau dort setzt ITM.KFM X an – der Rechnungsstil wird je Kassengemeinschaft gewählt, nicht für das ganze Haus.

Die übergeordnete Ebene kann doppisch arbeiten, während kleinere Verwaltungsämter und Einheiten kameral bleiben. Alle bleiben dabei in derselben Produktwelt: ein System, ein Stammdatenbestand, eine Anwenderbetreuung. Das vereinfacht Datenströme und Austausch zwischen den Ebenen und spart die Kosten, die ein Nebeneinander zweier Systeme verursacht.

Kirchliche Strukturen

Von kirchlichen Strukturen aus entwickelt.
Nicht daran angepasst.

Kaufmännische Standardprodukte müssen für viele unterschiedliche Branchen passen. Das erzeugt einen hohen, beratungsintensiven Anpassungsbedarf. Der übliche Weg über die Kosten- und Leistungsrechnung trägt im Ergebnishaushalt, im Bestandskontenbereich hilft er nicht weiter.

Bei ITM.KFM X standen die kirchlichen Strukturen am Anfang der Entwicklung. Das ist keine Frage der Haltung, sondern eine des Aufwands – was im Datenmodell steckt, muss nicht im Projekt nachgebaut werden.

01

Kassengemeinschaft

Das Verwaltungsamt, das für beliebig viele rechtlich selbstständige Einrichtungen die Buchführung organisiert und durchführt, kann zentral alle Funktionen, Maßnahmen und Auswertungen erledigen.

02

Einheitskasse

Das Verwaltungsamt kann mit wenigen Girokonten alle Geldbewegungen organisieren und durchführen. Die Abbildung der Geldbestände je Mandant ist gewährleistet.

03

Rechtsträgergruppe

Eine selbstständige Einrichtung, die aus organisatorischen oder rechtlichen Gründen in mehreren Mandanten abgebildet werden muss, kann Abschlüsse und Meldungen zur Umsatzsteuer gemeinsam erstellen und übermitteln.

04

Selbstabschließer

Nicht selbstständige Einrichtungen können als abschlussfähige Ebene innerhalb eines Mandanten definiert werden.

05

Arbeitsgebiete

Die kirchlichen Strukturen sind integraler Bestandteil der Finanzbuchhaltung und werden nicht separat über die Kostenstellenrechnung abgebildet. Offene-Posten- und Mahnlisten entstehen dadurch automatisiert bis auf die Ebene einzelner Arbeitsgebiete.

Der Unterschied

Nativ statt nachgebaut

Wo kirchliche Strukturen über die Kostenstellenrechnung nachgebildet werden, entsteht Customizing: Auswertungen müssen gebaut, Regeln gepflegt, Sonderfälle abgefangen werden. Steht die Struktur dagegen im Buchungssatz, entfällt dieser Aufwand – in der Einführung und dauerhaft im Betrieb.

Rechnungsstile

HGB, wo es passt.
Kirchlich, wo es abweicht.

ITM.KFM X führt Doppik und Kameralistik als eigenständige Rechnungsstile – beide vollwertig, keiner als Nebenprodukt des anderen.

Doppisch

Am HGB orientiert, aber nicht daran gebunden

Die Doppik in ITM.KFM X orientiert sich an den Bedarfen des Handelsrechts, ohne daran gebunden zu sein. Der Grund ist fachlich: Kirchliche Organisationen können voraussichtlich nicht in allen Punkten nach HGB arbeiten. Gewidmetes Vermögen ist unveräußerlich, das Gläubigerschutzprinzip steht nicht im Vordergrund, Rücklagen und Zweckbindungen folgen kirchlichem Haushaltsrecht.

Die Software kann auf diese Abweichungen reagieren, statt sie über Hilfskonstruktionen abzubilden.

Kameral

Kameralistik als vollwertiger Rechnungsstil

Die kamerale Produktlinie bringt eigene Fachlogik mit, die ein rein handelsrechtlich geprägtes System nicht kennt: die Ermittlung und Verteilung der Substanzerhaltungsrücklage ist eigener Bestandteil des Standardleistungsumfangs.

Die Einheitskasse arbeitet hier über Zahlwege statt über Girokonten, die Geldbestände werden je Rechtsträger und Selbstabschließer über die offenen Haushaltsjahre geführt. Optional lässt sich eine Kosten- und Leistungsrechnung anbinden.

Doppik ist für uns kein neues Terrain. Die ECKD begleitet kirchliche Kunden seit Jahren im doppischen Umfeld – prozessual und technisch, mit eigenen Fachbereichen für Beratung, Projekte und Anwenderbetreuung. Diese Erfahrung steckt im Team, nicht in einzelnen Köpfen.

Neu an ITM.KFM X ist nicht das doppische Wissen, sondern die technologische Basis, auf der es jetzt steht.

Standardleistungsumfang

Alles Wesentliche ist bereits im Standard.

Übergreifende Funktionen
Dashboard

Dashboard mit individuell anpassbaren Kacheln

Dashboard

Favoriten speichern (Listen inkl. Parameter)

Dashboard

Kachel Meine Aufgaben

Dashboard

Kachel Rechnungseingangsbuch

Navigation

Organisatorischer und zeitlicher Kontext

Navigation

Benachrichtigungen (intern und optional per E-Mail)

Protokoll / Historie

Protokollierung von Stamm- und Bewegungsdaten

Protokoll / Historie

Historisierung von Stammdaten

Frontend

Anpassbarkeit des Frontends (Felder, Spalten, Bezeichnungen)

Ausgabe

Ausgabe in PDF, Excel, CSV

Automatisierung

Aufgabenplaner, zum Beispiel automatisierter Listenversand

Schnittstellen

API-Schnittstellen in allen Funktionen

Schnittstellen

Standardschnittstellen (KIDICAP, Hades, Archikart, winKITA u. a.)

Schnittstellen

Buchungsimport mit Mapping-Editor

Workflow

Workflow-Engine für Prüf- und Freigabe-Workflows

Finanzbuchhaltung (Doppik)
Rechnungseingangsbuch

Vorerfassung mit OCR und KI-Unterstützung

Rechnungseingangsbuch

E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD)

Rechnungseingangsbuch

Prüf- und Freigabe-Workflow

Belegarten

Eingangs- und Ausgangsrechnung, Sachkontenbeleg, Personalbeleg

Belegarten

Anzahlungsanforderungen (ein- und ausgehend)

Belegarten

Kontoauszug, Zahlungsbelege, Anlage- und Abschlussbelege

Belegarten

Umbuchungs-, Storno-, Korrektur-, Verrechnungsbelege

Buchungsverfahren

Dialogbuchverfahren und Buchungsstapel

Buchungsverfahren

Vier-Augen-Prinzip

Buchungsverfahren

Splittbuchungen

Buchungsverfahren

Rechtsträgerübergreifendes Buchen

Buchungsverfahren

Abgrenzungsassistent, wiederkehrende Belege

Buchungsverfahren

Sammler-Belege, Entwürfe aus OCR

Buchungsverfahren

Anordnungen elektronisch und als PDF

Buchungsverfahren

GoBD-Export

Listen & Auswertungen

Belegliste, Einzelpostenliste, Saldenliste, Journalliste

Listen & Auswertungen

Summen- und Saldenliste, auch nach Geschäftsbereichen

Listen & Auswertungen

Offene-Posten-Liste nach Personenkonten und Kontierungsobjekten

Listen & Auswertungen

Ergebnisrechnung, auch unterjährig und nach Geschäftsbereichen

Listen & Auswertungen

Bilanz, auch unterjährig und nach Geschäftsbereichen

Jahresabschluss

Simulation, vorläufig, endgültig

Jahresabschluss

Kumulierte und konsolidierte Jahresabschlüsse

Umsatzsteuer

Umsatzsteuerpflicht, Kleinunternehmerregelung, Verzicht

Umsatzsteuer

Anteiliger Vorsteuerabzug

Umsatzsteuer

Soll- und Ist-Versteuerung

Umsatzsteuer

Dauerfristverlängerung

Umsatzsteuer

Umsatzsteuerverprobung

Umsatzsteuer

Umsatzsteuervoranmeldung

Umsatzsteuer

Umsatzsteuerjahreserklärung

Umsatzsteuer

Zusammenfassende Meldung

Umsatzsteuer

Kleinunternehmerauswertung

Umsatzsteuer

ELSTER-Schnittstelle

Stammdaten

Globale Einstellungen, Kontenpläne, Sachkonten

Stammdaten

Flexible fachliche Schlüssel inklusive Umsatzsteuerschlüssel

Stammdaten

Geschäftspartner, Personenkonten, Adressen, Bankverbindungen

Stammdaten

Buchungsjahre, Perioden, abweichendes Wirtschaftsjahr

Stammdaten

Zahlungsbedingungen, Mahnregeln, Zahlarten, Hausbanken

Zahlungsverkehr
Kontoauszug

Einlesen von CAMT.053-Kontoauszügen

Kontoauszug

Automatisierte Zuordnung zu offenen Posten

Zahlungsabwicklung

Verarbeitung von Zahlungsaufträgen, Komplett- und Teilzahlungen

Zahlungsabwicklung

Freigabe von Zahlungen in der Zahlungsqueue

Zahlungsabwicklung

Erzeugung von SEPA-Daten

Zahlungsabwicklung

Zweistufiges Buchungsverfahren mit Bankverrechnungskonten

Zahlungsabwicklung

Konfiguration Hausbankkonten je Kassengemeinschaft und Rechtsträger

Stammdaten

Mandatsverwaltung

Stammdaten

Mahnläufe

Stammdaten

Zahlungsläufe

Reporting

Nachvollziehbarkeit des Zahlungsmittelbestands je Rechtsträger

Anlagenbuchhaltung
Anlagegüter

Aktivierung, auch rechtsträgerübergreifend

Anlagegüter

Abschreibung, auch rechtsträgerübergreifend

Anlagegüter

Abgang, Umbuchung Anlagen im Bau

Anlagegüter

Aktionsprotokoll von Zugang bis Abgang

Anlagegüter

Be- und Verarbeitung in Queue

Listen & Auswertungen

Zugänge, Abgänge, Inventarliste, Gesamtverzeichnis

Listen & Auswertungen

Anlagenspiegel, auch nach Geschäftsbereich

Listen & Auswertungen

Sonderpostenspiegel

Protokolle

Aktivierungs-, Abschreibungs-, Umbuchungs-, Abgangsprotokoll

Stammdaten

Anlagenklassen, Anlagenkategorien, Anlagengruppen

Stammdaten

Bewertungsmaßstäbe und Wertgrenzen inklusive GWG-Pool

Stammdaten

Fremdfinanzierung, Standorte

Haushaltsplanung
Haushalte

Ergebnishaushalt sowie Investitions- und Finanzierungshaushalt

Haushalte

Einzel- und Doppelhaushalt

Pläne

Beliebig viele Planvarianten

Pläne

Haushaltspläne, mittelfristige Finanzpläne, Nachtragspläne

Pläne

Abstimmung und Überleitung in die Finanzbuchhaltung

Pläne

Sichten nach Rechtsträger und Bau

Planwerte

Übernahme aus Vorjahr oder anderen Varianten, optional mit Hochrechnung

Planwerte

Gesamtplanwerte bei Projekten, Verteilungsfaktoren, Planwert-Historie

Planwerte

Anzeige der Ist-Werte aus der Finanzbuchhaltung

Planwerte

Import aus Vorsystemen, zum Beispiel Personalwesen

Erläuterungen

Je Planwert und je Organisationsebene

Planungsunterlagen

Ergebnishaushalt, Beratungsunterlage, Investitionshaushalt als Ausgabedokument

Benutzerverwaltung
Ebenen

Definition von Ebenen mit Rechten und Verboten

Benutzer

Benutzerübernahme über Verzeichnisdienst

Benutzer

Rollenzuordnung zu Benutzern

Benutzer

Einschränkung auf Buchungsjahre und Organisationsbereiche

Rollen

Anlage und Pflege von Rollen und Rechtegruppen

Anwendungsobjekte

Sachkonten, Kontierungsobjekte, Buchungsperioden

Kirchenspezifische Strukturen
Organisationsmodell

Kassengemeinschaft: zentrale Buchführung für beliebig viele Rechtsträger

Organisationsmodell

Einheitskasse mit wenigen Girokonten, Geldbestände je Mandant

Organisationsmodell

Rechtsträgergruppe mit gemeinsamer Voranmeldung und gemeinsamen Abschlüssen

Organisationsmodell

Selbstabschließer: nicht selbstständige Einrichtungen als Abschlussebene

Organisationsmodell

Kirchliche Strukturen als Kontierungsobjekt in Gliederung und Funktion

Rechnungsstile

Doppik und Kameralistik

Technologie

Rein webbasierte Anwendung

100 Funktionen – alle im Standard enthalten

Die Anwendung

Ein System für den ganzen Vorgang.

Der spürbarste Unterschied liegt nicht in einzelnen Funktionen, sondern in den Wegen dazwischen. Rechnungen kommen elektronisch an und werden ausgelesen, statt abgetippt zu werden. Geprüft und freigegeben wird im System, nicht per Hauspost. Auswertungen entstehen aus denselben Daten, mit denen gebucht wurde – ohne Export in eine Nebenrechnung. Vier Ansichten aus der laufenden Anwendung:

Dashboard von ITM.KFM X mit Kacheln für Prüfen und Buchen, Favoriten, Aufgaben, Plan-Ist-Vergleich und Rechnungseingang
DashboardKacheln für die täglichen Vorgänge, offene Aufgaben, Rechnungseingang und der Plan-Ist-Vergleich auf einer Ansicht. Der organisatorische und zeitliche Kontext wird oben rechts umgeschaltet.
Rechnungseingangsbuch mit Belegliste, Prüfstatus, Prüfer und Beträgen
RechnungseingangsbuchJeder Beleg mit Prüfstatus, Prüfer und Belegart – elektronische Rechnungen sind als solche gekennzeichnet.
Vorerfassung einer Eingangsrechnung: links das Belegbild, rechts die erkannten Felder und Buchungssätze
Vorerfassung mit OCRLinks der Beleg, rechts die erkannten Felder bis hinunter zu den einzelnen Buchungssätzen mit Betrag, Rechtsträger und Steuerschlüssel.
Auswahl der Berichte mit Filtern, Ausgabeformat, Schaltern und Sortierung
Berichte und AuswertungenVon der Belegliste bis zu Bilanz und Ergebnisrechnung, mit Filtern, Schaltern und Ausgabe auf Bildschirm oder nach Excel.

Der Weg dorthin

Die Systemeinführung folgt Ihrer Transformation.
Nicht umgekehrt.

Ausgangslage

Wir kennen die Strukturen, in denen Sie arbeiten

Kassengemeinschaften, Rechtsträgerverhältnisse, gewachsene Kontenpläne, die Rolle der Verwaltungsämter: Das muss Ihnen niemand erklären lassen. Wir sprechen die Sprache Ihrer Organisation und die Ihres Haushaltsrechts.

Datenflüsse

Wir verstehen, woher Ihre Daten kommen

Vorsysteme, Schnittstellen, Importe: Unser Team für Data Automation Services interpretiert Datenflüsse und sorgt dafür, dass der Übergang von einem System ins andere funktioniert – nicht als Nebenprodukt, sondern als eigene Kompetenz.

Übersetzung

Wir sprechen beide Rechnungsstile

Beim Wechsel von der Kameralistik in die Doppik prallen zwei Begriffswelten aufeinander. Wer beide beherrscht, kann übersetzen – zwischen Haushaltsstelle und Sachkonto, zwischen Ist-Ergebnis und Ergebnisrechnung. Das erspart Ihren Mitarbeitenden den Umweg über Missverständnisse.

Ein Ablauf, der sich nach Ihnen richtet

Wie eine Einführung konkret aussieht, hängt von Ihrer Ausgangslage ab – von der Zahl der Einheiten, vom Zustand der Altdaten, vom Stand Ihrer organisatorischen Transformation. Die Phasen sind klassisch, ihre Gewichtung nicht.

Projektvorbereitung Planung Umsetzung Implementierung Abschluss

Parallel zur Software läuft die Organisation. Zuständigkeiten verschieben sich, Rollen entstehen neu, Gremien müssen mitgenommen werden. Diese Veränderung ist meist der aufwändigere Teil – und der Grund, warum wir die Systemeinführung an Ihren Takt anpassen statt an einen Projektplan von der Stange.

Automatisierung

Entlastung im Alltag – ohne Blackbox.

Automatisierte Prozesse nehmen der Verwaltung wiederkehrende Arbeit ab. Die fachliche Entscheidung trifft weiterhin die Anwenderin oder der Anwender im System. Vorschläge bleiben Vorschläge, jeder Schritt ist protokolliert und nachvollziehbar – eine Voraussetzung, wenn Rechnungsprüfung und Aufsicht mitlesen.

Rechnungseingang

OCR mit KI-Unterstützung

Eingangsrechnungen werden vorerfasst und bis auf Positionsebene erkannt. Der Prüf- und Freigabe-Workflow bleibt vollständig in Ihrer Hand.

E-Rechnung

XRechnung und ZUGFeRD

Die Pflicht zum Empfang elektronischer Rechnungen gilt seit dem 1. Januar 2025. Die Pflicht zur Ausstellung greift ab dem 1. Januar 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab dem 1. Januar 2028 für alle. Beide Formate sind im Standard verarbeitbar.

Aufgabenplaner

Wiederkehrendes läuft von selbst

Offene-Posten-Liste zum zehnten Werktag an einen Verteiler, Ergebnisrechnung an die Leitung, Abschreibungslauf zum Monatsultimo.

ELSTER

Digitale Übermittlung

Umsatzsteuervoranmeldung, Jahreserklärung und Zusammenfassende Meldung werden aus dem System heraus übermittelt.

Offen

Schnittstellen in allen Funktionen

API-Zugriff durchgängig, dazu Standardschnittstellen zu KIDICAP, Hades, Archikart und winKITA sowie ein Buchungsimport mit Mapping-Editor.

Nachvollziehbar

Protokoll und Historisierung

Stamm- und Bewegungsdaten werden protokolliert, Stammdaten historisiert. Dazu Vier-Augen-Prinzip und GoBD-Export.

Betrieb und Sicherheit

Ihre Finanzdaten bleiben in Deutschland.

Den Betrieb übernimmt die ECKD – in einem eigenen, angemieteten Bereich im T‑Systems‑Rechenzentrum Biere bei Magdeburg. Für Sie heißt das: ein Ansprechpartner für Software und Betrieb, Daten ausschließlich an deutschen Standorten und damit eine Grundlage, die dem kirchlichen Datenschutzrecht standhält.

Tier IIIZertifiziert durch das Uptime Institute. Die Anlage ist auf durchgehenden Betrieb ausgelegt, auch während Wartungen.
18 kmEntfernung zum baugleichen Zwillingsrechenzentrum. Fällt ein Standort aus, übernimmt der andere.
110 hAutarker Betrieb bei Stromausfall. Ihr Jahresabschluss hängt nicht am öffentlichen Netz.
1,28PUE-Wert. Ein energieeffizienter Betrieb, der zur Nachhaltigkeitsverpflichtung kirchlicher Häuser passt.

Was das für Ihre Daten bedeutet

Personenschleusen, Chipkartenleser und Handflächen-Scanner regeln den Zutritt, der Datenzugriff folgt dem Need-to-know-Prinzip und ist verschlüsselt. Übersetzt in die Sprache eines Datenschutzbeauftragten: Der Kreis derjenigen, die überhaupt an Ihre Finanzdaten gelangen könnten, ist technisch und organisatorisch eng gezogen und dokumentiert.

Zwei Ebenen, getrennte Nachweise

Die Kennzahlen oben beschreiben die Anlage, betrieben von T‑Systems. Davon getrennt stehen die Nachweise der ECKD als Betreiberin Ihrer Anwendung:

  • ISO 9001 – zertifiziertes Qualitätsmanagement in Produktentwicklung und Projektumsetzung
  • ISO 14001 – zertifiziertes Umweltmanagement, seit 2015
  • ISO 27001 – Informationssicherheit nach den Standards dieser Norm

Wer in einem Auswahlverfahren nach Nachweisen fragt, sollte beide Ebenen anfordern – sie belegen Unterschiedliches.

Mehr als Software

Wir begleiten Sie von Anfang bis Ende.

Eine Finanzsoftware ist nur so gut wie ihre Einführung. Alle Kompetenzen, die ein solches Projekt braucht, liegen bei uns in einem Haus – Sie koordinieren nicht zwischen vier Anbietern, wenn eine Schnittstelle klemmt, und Ihre Abhängigkeit von externen Dienstleistern bleibt gering.

Steuerung

Eigenes PMO und qualifizierte Projektleitungen

Die Projektsteuerung liegt bei einem eigenen Inhouse-PMO, nicht bei wechselnden Externen. Wir arbeiten mit etablierten Methoden wie PRINCE2, kombiniert mit agilen Elementen, und passen das Vorgehensmodell an Ihre Organisation an.

Transparenz

Projektfortschritt jederzeit einsehbar

Über unser Projektmanagement-Werkzeug sehen Leitung, Projektteam und Gremien Fortschritt, Aufgaben und Meilensteine – dazu regelmäßige Statusberichte und klare Entscheidungsgrundlagen. Keine Blackbox, in die nur wir hineinsehen.

Verbindlichkeit

Feste, persönliche Ansprechpartner

Sie sprechen über die gesamte Einführungsphase mit denselben Menschen – in Beratung, Projektmanagement, Implementierung, Schulung und Support. Das erspart Ihnen das wiederholte Erklären Ihrer Ausgangslage.

Beratung Projektmanagement Implementierung Schulung Anwenderbetreuung Support IT-Sourcing und Hosting Schnittstellen und Importe Softwareentwicklung und Customizing Qualitätssicherung

Besonders relevant im Umstieg: eigene Trainerinnen und Trainer, eine eigene Qualitätssicherung und ein Team für Schnittstellen und Importe, das Datenflüsse interpretiert und den Übergang von einem System ins andere begleitet.

Betrieb und Partnerschaft

58 Jahre kirchliches Finanzwesen.
Diese Generation ist die nächste.

ITM.KFM X ist die aktuelle Generation einer Produktlinie, die die ECKD seit Jahrzehnten für kirchliche Kunden entwickelt und betreut. Neu ist die technologische Basis. Den fachlichen Prozessen der kirchlichen Finanzverwaltung sind wir treu geblieben.

Herkunft

In kirchlicher Trägerschaft

Gesellschafter der ECKD sind die EKD, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Nordkirche, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Evangelische Bank. Wer hier beauftragt, bleibt im kirchlichen Verbund – wirtschaftlich wie inhaltlich.

Kontinuität

Kameralistik und Doppik, gewachsen über Jahrzehnte

Langjährige Erfahrung mit der Kameralistik, dazu gewachsene Kompetenz in der kirchlichen und der HGB-orientierten Doppik. Beides ist für uns kein Entweder-oder, sondern gelebter Alltag über viele Kundenhäuser hinweg, in evangelischen Landeskirchen ebenso wie in (Erz-)Diözesen – aus laufenden Verfahren, nicht aus Projektberichten.

Nachvollziehbar

Nachweise bis auf den Beleg

GoBD-Export, Protokollierung von Stamm- und Bewegungsdaten, Historisierung der Stammdaten und das Vier-Augen-Prinzip im Buchungsverfahren. Das sind die Nachweise, die Rechnungsprüfung und Aufsicht im Alltag verlangen.

Häufige Fragen

Was in Auswahlverfahren am häufigsten gefragt wird.

Müssen wir uns vor dem Systemwechsel auf einen Rechnungsstil festlegen?

Nein. Sie können die Software wechseln und zunächst im bestehenden Rechnungsstil weiterarbeiten. Auch ein Parallelbetrieb ist möglich – eine Einheit doppisch, die übrigen kameral, im selben System.

Was passiert mit unseren Daten aus ITM.KFM?

Die Stammdatenmigration von ITM.KFM nach ITM.KFM X ist ein standardisierter Weg innerhalb derselben Produktfamilie – einschließlich des Wechsels von kameralen zu doppischen Strukturen. Es ist kein Export in ein fremdes Format nötig, Kontenpläne müssen nicht neu angelegt werden.

Welche Funktionen sind im Standard enthalten, welche kosten extra?

Alle 100 Funktionen, die im Leistungsumfang auf dieser Seite gelistet sind, gehören laut Produktbeschreibung zum Standardpaket. Dazu zählen auch Anlagenbuchhaltung, Haushaltsplanung, Zahlungsverkehr und die Workflow-Engine, die andere Anbieter als Erweiterungsmodule führen.

Der Preis wird individuell ermittelt und hängt von Größe und Struktur Ihrer Einrichtung ab.

Welche Schnittstellen zu unseren Vorsystemen gibt es?

API-Schnittstellen stehen in allen Funktionen zur Verfügung. Als Standardschnittstellen sind unter anderem KIDICAP, Hades, Archikart und winKITA angebunden. Für weitere Vorsysteme gibt es einen automatisierten Buchungsimport mit Mapping-Editor.

Erfüllt das System die Anforderungen zur E-Rechnung?

Ja. XRechnung und ZUGFeRD werden im Standard verarbeitet. Zur Einordnung der Fristen: Die Pflicht zum Empfang elektronischer Rechnungen gilt seit dem 1. Januar 2025. Die Pflicht zur Ausstellung greift ab dem 1. Januar 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab dem 1. Januar 2028 für alle übrigen.

Welche Nachweise bekommen Rechnungsprüfung und Aufsicht?

GoBD-Export, Protokollierung von Stamm- und Bewegungsdaten, Historisierung der Stammdaten und das Vier-Augen-Prinzip im Buchungsverfahren.

Wo läuft die Anwendung und wer betreibt sie?

Der Betrieb erfolgt in einem eigenen, von der ECKD angemieteten Bereich im T-Systems-Rechenzentrum Biere südlich von Magdeburg. Der Standort ist nach Tier III des Uptime Institute zertifiziert und als Twin-Core-Rechenzentrum mit einem baugleichen Standort in Magdeburg ausgelegt. Ihre Daten liegen damit in Deutschland unter deutschem Datenschutzrecht.

Wie läuft die Einführung ab?

Softwareentwicklung, Beratung, Einführung, Schulung, Hosting und Support kommen aus einer Hand. Die Implementierung wird projektmanagementgestützt begleitet, es gibt also einen Ansprechpartner statt getrennter Zuständigkeiten für Software, Betrieb und Fachberatung.

Was unterscheidet ITM.KFM X von einer kaufmännischen Standardlösung?

Die kirchlichen Strukturen sind integraler Bestandteil der Finanzbuchhaltung und werden nicht über die Kostenstellenrechnung nachgebildet. Kassengemeinschaft, Rechtsträgergruppe, Selbstabschließer und Arbeitsgebiete stehen im Datenmodell. Praktische Folge: Offene-Posten- und Mahnlisten entstehen automatisiert bis auf die Ebene einzelner Arbeitsgebiete, statt als Auswertung gepflegt werden zu müssen.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Ausgangslage.

Ob eine Umstellung des Rechnungswesens ansteht, eine Ausschreibung vorbereitet wird oder Sie zunächst nur wissen wollen, was ein Wechsel realistisch bedeutet: Wir sortieren das gemeinsam – ohne Produktshow, entlang Ihrer Strukturen.

Hinter ITM.KFM X steht ein Team aus Beratung, Projektmanagement, Entwicklung und Anwenderbetreuung – mit Erfahrung in kameraler und doppischer Buchhaltung.