Ökostrom, Photovoltaik, Wärmepumpen, Sanierung,
Förderung, Abrechnung: acht Bausteine für die Energieversorgung kirchlicher
und sozialer Einrichtungen. Sie entscheiden, welche davon Sie brauchen —
wir bringen sie in die richtige Reihenfolge.
Kirchengemeinden und PfarreienLandeskirchen und BistümerDiakonie und CaritasKitas, Schulen, Pflege
Energie ist bei Ihnen selten ein Projekt.
Sondern vier gleichzeitig.
Der Stromvertrag läuft aus. Das Gemeindehaus verliert Wärme
über das Dach. Auf der Kita könnte eine Photovoltaikanlage stehen — wenn das
Dach sie noch zwanzig Jahre trägt. Und im Pfarrhaus ist die Heizung fällig.
Für jeden dieser Punkte gibt es ein eigenes Angebot, einen eigenen
Ansprechpartner und einen eigenen Zeitplan.
Der übliche Weg
Jedes Thema für sich
Vier Gewerke, vier Angebote, vier Zeitpläne — und
niemand, der die Reihenfolge kennt.
Reihenfolge
Die Photovoltaikanlage steht, bevor geklärt ist, ob das Dach
darunter noch zwanzig Jahre hält.
Wirtschaftlichkeit
Jede Maßnahme rechnet sich für sich. Ob sie sich zusammen rechnen,
prüft niemand.
Verwaltung
Pro Gewerk ein eigener Vorgang, eine eigene Rechnung, ein eigener
Schriftwechsel.
Mit uns
Acht Bausteine, ein Fahrplan
Wir sortieren die Maßnahmen nach Wirkung und
Abhängigkeit — und setzen sie in dieser Reihenfolge um.
Reihenfolge
Dachsanierung und Photovoltaik werden als ein Vorgang geplant,
nicht als zwei.
Wirtschaftlichkeit
Fördermittel, Finanzierung und Eigenmittel werden gemeinsam
gerechnet, nicht nacheinander.
Verwaltung
Ein Ansprechpartner, gebündelte Rechnungen, eine Verbrauchsstatistik
über alle Standorte.
Leistungsumfang
Acht Bausteine. Sie wählen, was Sie brauchen.
Jeder Baustein steht für sich und lässt sich einzeln
beauftragen. Zusammen ergeben sie eine vollständige Energieversorgung —
von der Kilowattstunde über die Anlage auf dem Dach bis zur Abrechnung
am Jahresende.
Energielieferung
Kauft jeder Ihrer Standorte Energie für sich allein ein?
Wir bündeln die Energiemengen aller Ihrer Einrichtungen in einem Rahmenvertrag. Das verbessert die Beschaffungsposition und macht die Kosten über feste Vertragszeiträume planbar.
Wissen Sie, wo die Energie in Ihren Gebäuden bleibt?
Wir nehmen Verbräuche, Anlagentechnik und Gebäudehülle systematisch auf und beziffern, welche Maßnahme wie viel bringt. Auf Wunsch als Audit nach DIN EN 16247-1.
Könnte Ihr Dach Strom erzeugen, statt nur Regen abzuhalten?
Von der Ertragsprognose über den Anlagenbau bis zum Speicher, gemeinsam mit unseren Partnern sunorder und 300K. Notwendige Dachsanierungen planen wir gleich mit, auch unter Denkmalschutz.
Verlieren Ihre Gebäude Wärme, die Sie gerade erst bezahlt haben?
Die Gebäudehülle ist der größte Hebel. Wir planen und realisieren Sanierungskonzepte, die auf kirchliche und soziale Gebäude zugeschnitten sind — vom Gemeindehaus bis zur Pflegeeinrichtung.
Wärmepumpen nutzen Umweltwärme und arbeiten dort besonders effizient, wo die Gebäudehülle mitspielt. Wir prüfen die Voraussetzungen ehrlich — und sagen auch, wenn zuerst die Dämmung dran ist.
Erzeugt Ihre Anlage mehr Strom, als Sie selbst verbrauchen?
Wir kaufen Ihren überschüssigen Photovoltaik-Strom zu fairen Konditionen zurück und vermarkten ihn direkt. So bleibt er im Kreislauf kirchlicher und sozialer Einrichtungen.
Kostet Sie das Thema Energie mehr Arbeitszeit als Geld?
Standardisierte Abläufe, gebündelte Rechnungen und strukturierte Verbrauchsstatistiken nehmen Ihrer Verwaltung die wiederkehrende Arbeit ab. Ihr Ansprechpartner bleibt derselbe.
Erst messen, dann bauen
Die Wärmebildaufnahme zeigt in Minuten, was eine Schätzung nie
zuverlässig trifft: wo die Wärme das Gebäude verlässt.Die Hülle zuerst
Wo die Gebäudehülle dicht ist, wird jede spätere Maßnahme kleiner,
günstiger und wirksamer.Wärme aus der Umgebung
Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe rechnen sich am besten, wenn sie
als ein System geplant werden — nicht als drei Anschaffungen.
Die Kundenreise
Vom ersten Anruf bis zur Jahresabrechnung: fünf Schritte.
Sie müssen nicht wissen, welchen Baustein Sie brauchen.
Das ist unsere Aufgabe. Was Sie mitbringen müssen, steht bei jedem
Schritt dabei.
01
Erstgespräch
Sie schildern Ihre Ausgangslage, wir sagen Ihnen, welche Bausteine
überhaupt in Frage kommen — und welche noch nicht.
rund 20 Minuten am Telefon
02
Bestandsaufnahme
Verbrauchsdaten, Verträge und Gebäudeangaben werden zusammengetragen.
Wo es nötig ist, sehen wir uns die Liegenschaft vor Ort an.
Sie liefern Unterlagen
03
Konzept
Sie erhalten einen Fahrplan: welche Maßnahme wann, was sie kostet, was
sie spart, welche Förderung greift und wie finanziert wird.
Vorlage für Ihre Gremien
04
Umsetzung
Wir koordinieren Planung, Gewerke, Genehmigungen und Termine. Sie
haben dabei einen Ansprechpartner, nicht sechs.
wir führen, Sie entscheiden
05
Betrieb
Lieferung, Abrechnung, Verbrauchsstatistik und Nachsteuerung laufen
weiter. Der Fahrplan wird jährlich überprüft.
Energetische Maßnahmen scheitern selten an der Technik. Sondern am Haushalt.
Deshalb ist die Finanzierung bei uns kein Anhang zum
Angebot, sondern Teil des Konzepts. Mehrere Wege stehen zur Verfügung, meist
in Kombination.
Partner
Finanzierung mit der PAX Bank
Gemeinsam mit der PAX Bank und weiteren Partnern strukturieren wir
Finanzierungen, die zu kirchlichen Haushalts- und Gremienzyklen passen —
nicht zum Quartalsende einer Bank.
Zuschüsse
Fördermittel
Welche Programme greifen, welche Fristen gelten und welche Nachweise
nötig sind, prüfen wir für Sie. Die Antragstellung übernehmen wir —
rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme.
Wichtig: Fördermittel müssen in aller Regel vor Auftragsvergabe
beantragt sein. Das ist einer der Gründe, warum Reihenfolge bei diesem Thema
so viel Geld wert ist.
Warum wir das tun
Kirchliche und soziale Einrichtungen verwalten Gebäude,
die Generationen überdauern sollen. Wer sie beheizt, entscheidet
mit darüber, welche Welt diese Generationen vorfinden.
Bewahrung der Schöpfung ist für unsere Kundinnen und Kunden kein
Marketingbegriff, sondern Auftrag. Deshalb liefern wir keinen
rechnerisch grünen Strom, sondern Strom mit Zertifikaten, die an
tatsächlichen Neubau erneuerbarer Anlagen gekoppelt sind — und wir sagen
offen, wenn eine Maßnahme ökologisch wenig bringt.
Grüner Strom LabelDIN EN 16247-1
Im Alltag
Der größte Posten ist oft nicht der Preis,
sondern die Arbeitszeit.
Zählerstände, Abschlagspläne, Lieferantenwechsel,
Rechnungsprüfung über zwölf Standorte: Aufgaben, die in kleinen
Verwaltungen zwischen allem anderen liegen bleiben — und teuer werden,
wenn sie liegen bleiben.
Gebündelte Rechnungen, eine Statistik
Alle Standorte laufen über einen Vorgang. Statt Einzelbelegen zu
unterschiedlichen Zeiträumen bekommen Sie die Rechnungen gebündelt in
einem von Ihnen definierten Zeitraum und eine Verbrauchsstatistik, die
sich direkt für Haushaltsplanung und Berichte verwenden lässt.
Wer wissen will, welche Liegenschaft im Vorjahresvergleich aus dem
Rahmen fällt, sieht es auf einer Seite.
Ein Mensch, nicht ein Ticketsystem
Sie haben eine feste Ansprechperson, die Ihre Liegenschaften kennt und
bei der Sie nicht bei jedem Anruf von vorn anfangen müssen.
Das klingt klein. Im Alltag einer Kirchenverwaltung ist es der
Unterschied zwischen einem erledigten und einem offenen Vorgang.
Häufige Fragen
Was uns am häufigsten gefragt wird.
Müssen wir alle acht Bausteine beauftragen?
Nein. Jeder Baustein steht für sich. Viele Einrichtungen beginnen mit
der Energielieferung oder der Effizienzanalyse und entscheiden erst
danach, ob weitere Maßnahmen folgen. Der Vorteil des gemeinsamen
Fahrplans entsteht auch dann, wenn Sie ihn erst in einigen Jahren
weiterverfolgen.
Wir haben denkmalgeschützte Gebäude. Geht das überhaupt?
In vielen Fällen ja. Denkmalschutz schließt Photovoltaik und
energetische Sanierung nicht grundsätzlich aus, er verändert nur die
Planung: Modulfarbe, Verlegerichtung, Sichtachsen, Materialwahl. Wir
beziehen die zuständige Denkmalbehörde früh ein, statt eine fertige
Planung nachträglich verteidigen zu müssen.
Was passiert mit unseren bestehenden Lieferverträgen?
Die laufen zunächst weiter. Wir prüfen Laufzeiten und Kündigungsfristen
aller Standorte und führen sie schrittweise in den Rahmenvertrag über,
sobald sie auslaufen. Niemand muss dafür einen bestehenden Vertrag
brechen.
Können auch einzelne Gemeinden und Pfarreien mitmachen?
Ja. Der Rahmenvertrag ist gerade dafür gedacht, dass auch kleine
Einrichtungen von der gebündelten Menge profitieren — ohne selbst eine
Ausschreibung durchführen zu müssen. Größere Träger bringen mehrere
Standorte gleichzeitig ein.
Woher kommt der Ökostrom wirklich?
Aus zertifizierten Anlagen, deren Nachweise an den Zubau neuer
erneuerbarer Erzeugung gekoppelt sind. Das Grüner Strom Label prüft
genau diesen Punkt.
Wie lange dauert es von der ersten Anfrage bis zum Konzept?
Das hängt vor allem davon ab, wie schnell die Verbrauchs- und
Gebäudedaten vorliegen. Das Erstgespräch führen wir kurzfristig, die
Bestandsaufnahme richtet sich nach Zahl und Zustand Ihrer
Liegenschaften. Einen konkreten Zeitrahmen nennen wir Ihnen nach dem
Erstgespräch.
Kostet das Erstgespräch etwas?
Nein. Das Erstgespräch und die Einschätzung, welche Bausteine für Sie
überhaupt sinnvoll sind, sind kostenfrei. Kosten entstehen erst mit
einer beauftragten Leistung, etwa einer Analyse oder einer
Baumaßnahme.
Nächster Schritt
Sprechen wir über Ihre Ausgangslage.
Ob ein Vertrag ausläuft, ein Dach saniert werden muss
oder das Gremium wissen will, was eine Photovoltaikanlage bringt:
Schreiben Sie uns über das Formular, worum es geht — wir melden uns
zurück und klären mit Ihnen, worüber sich zu sprechen lohnt.
Die Energiedienstleistungen erbringt die ESDG – Energie-Service
Dienstleistungsgesellschaft mbH.